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Königliches Schloss
Bildurheber: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
Das um 1102 gegründete Augustiner Chorherrenstift erlangte mit der Erteilung der Blutgerichtsbarkeit die Reichsunmittelbarkeit und im Jahr 1559 den Status einer Fürstpropstei. Bis zur Säkularisation diente das Stift als Residenz der Berchtesgadener Landesherren. Sogar die bayerischen Könige residierten oft zu ausgedehnten Jagden im Schloss. Die Gesamtanlage ist das Ergebnis einer bis ins späte 18. Jahrhundert andauernden Bautätigkeit.
Der prunkvolle Speisesaal
Bildurheber: Touristinfo Marktschellenberg Seine heutige reiche Ausstattung verdankt das Schloss Kronprinz Rupprecht, der hier mit seiner Familie von 1922 bis 1933 wohnte und das Schloss mit seinen Kunstsammlungen ausstattete. Im reich verzierten französischen Bureau Plat liegt noch heute seine Visitenkarte.
Werke von Riemenschneider, Veit-Stoß, Bustelli, Stieler oder Rottmann, Gemälde, Skulpturen und Mobiliar von der Romanik bis zum Biedermeier, Waffen, Jagdtrophäen, Porzellan und ein bezaubernder Rosengarten erwarten den Museumsbesucher.
Gotische Halle, Arbeitszimmer des Kronprinzen und Zweiter Waffengang
Bildurheber: Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Bildurheber: Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Seit dem Jahr 2005 ist in den Stallungen des Schlosses das Rehmuseum Berchtesgaden untergebracht. Vor allem für Jagdfreunde bietet es einen interessanten Einblick in die Wildwissenschaft. Die Ausstellungsstücke stammen vor allem aus dem Revier Weichselboden, die Herzog Albrecht von Bayern (1905-1996) persönlich zusammengetragen und bearbeitet hat.
 | Öffnungszeiten: |
16. Mai bis 15. Oktober täglich (nicht Samstag)
10 bis 12 Uhr (letzter Einlass)
14 bis 16 Uhr (letzter Einlass)
16. Oktober bis 15. Mai werktags (nicht Samstag)
11 und 14 Uhr (Einlass)
Führungen:
Die Besichtigung ist nur mit Führung möglich. Dauer ca. 50 Minuten. Fortlaufender Führungsbeginn. Sonderführungen jederzeit nach telefonischer Anmeldung!
Weitere Informationen
Quellenangabe:
Mit freundlicher Genehmigung: Wittelsbacher Ausgleichsfonds,
Tourist-Informationen Ramsau und Marktschellenberg
